Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Seit fünf Jahrzehnten gibt es den Licht-Test

Alles begann mit einer Aktionswoche im Jahr 1956: An ausgewählten Plätzen in wenigen Städten und lediglich zu bestimmten Uhrzeiten gab es das Angebot der kostenlosen Überprüfung der Beleuchtungsanlagen von Kraftfahrzeugen. Damals fuhren rund sieben Millionen Pkw auf den Straßen, produziert wurden jährlich rund 1,08 Millionen. 1956 war die Geburtsstunde des Licht-Tests.

Wenn im Oktober unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers zum 54. Mal zum Licht-Test aufgerufen wird, sind drei Partner aus der "Stunde null" noch mit dabei: das Verkehrsministerium, die Verkehrswacht und das Kraftfahrzeuggewerbe. Wenn in alten Aufzeichnungen "von einigen hundert Kraftfahrern" berichtet wird, die zur ersten Beleuchtungsaktion einen der ausgewählten Plätze ansteuerten, dann erwarten die Veranstalter in diesem Oktober bis zu zehn Millionen Autofahrer.

Ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, das seit Anfang der 80er federführend den Licht-Test organisiert, bilanzierte eine Gesamtteilnehmerzahl von nahezu 400 Millionen, eine Mängelquote zwischen 30 und 39 Prozent, eine Prüfstellenzahl zwischen 40 000 und 50 000 (Kfz-Meisterbetriebe, Prüfstellen von Überwachungsorganisationen und Automobilclubs etc.), mehr als 900 000 Plakate zum Licht-Test und etwa 130 Millionen Autos, an denen die Beleuchtungsanlage korrigiert wurde.

Der Licht-Test bleibe eine der "ganz großen Verkehrssicherheitsaktionen in Deutschland" und die Maßnahme, bei der es in einem Jahr die höchste Zahl an Plaketten gebe. Der Licht-Test sei aber auch ein eindrucksvoller Beweis für das Engagement mittelständischer Unternehmer für die Sicherheit auf den Straßen.